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7.0Geissel des Fleisches

Land:
Austria 1965, 83 min, ab 18
Genres:
Horror
Regie:
Eddy Saller
Drehbuch:
Eddy Saller
Darsteller:
Herbert Fux, Hermann Laforet, Hanns Obonya, Peter Janisch, Josef Loibl, Thomas Hörbiger, Hans Baldauf, Johannes Ferigo, Richard H. Lenau, Rudi Schippel
Wertungen:
6.1 7.2

Inhalt

Nach zahlreichen Morden an jungen Frauen steht der sexuell gestörte Pianist Alexander Jablonsky (Herbert Fux) vor Gericht- von der Staatanwaltschaft und der Öffentlichkeit entmenschlicht, schweigsam und lethargisch. Im Laufe der Verhandlung lässt er unfreiwillig seine gesamten Taten Revue passieren- an aufreizenden Barmädchen, frühreifen Teenagern und ... weiter auf ofdb.de

Trailer bei YouTube

  • Geissel des Fleisches (1965)
  • Gerhard Heinz - Geissel des Fleisches
  • "Geißel des Fleisches" (1965): Sprachfassungsvergleich

Lars76

Der sexuell gestörte Alexander Jablonsky steht nach einer Reihe von Morden an jungen Frauen vor Gericht, in Rückblenden wird von seinem Leben und vor allem von seinen Taten erzählt.
Herbert Fux spielt den Barpianisten und Serienmörder angenehm reduziert, verleiht der Figur aber allein durch Mimik und Ausdruck eine beeindruckende Intensität. Gefallen tut der pornoeske Jazz-Score, und Wien ist in den nächtlichen Außenaufnahmen mit kontrastreichen s/w-Bildern attraktiv in Szene gesetzt.
Schade finde ich, daß der ursprüngliche Wiener Originalton keine Verwendung fand, sondern schon damals eine deutsche Synchronisation angefertigt wurde. Der den ganzen Film durchziehende Grundtenor, daß die weiblichen Opfer bzw. Frauen generell durch ihr unmoralisch freizügiges Auftreten zumindest eine Mitverantwortung für sexuelle Übergriffe tragen, sie quasi provozieren, mutet heutzutage befremdlich an, kann aber auch nicht mehr wirklich ernst genommen werden.
GdF ist ein wunderbar sleaziges Zeugnis kaum vorhandenen, österreichischen Exploitationkinos.

7.0

Lars76

Bei YouTube gibt's anscheinend den kompletten Film zu sehen, falls jmd. interessiert ist.

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