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6.5Auf brennender Erde
- Land:
- Mexico, Argentina, United States 2008, 107 min, ab 12
- Genres:
- Crime, Drama, Mystery
- Regie:
- Guillermo Arriaga
- Drehbuch:
- Guillermo Arriaga
- Darsteller:
- Charlize Theron, John Corbett, José María Yazpik, Robin Tunney, Gray Eubank, Fernanda Romero, Kacie Thomas, Martin Papazian, Sean McGrath, JD Pardo
- Wertungen:
- 6.7 6.2
Inhalt
Mitten in der Landschaft steht ein brennender Trailer, in dem zwei Menschen sterben - Nick (Joaquim de Almeida) und Gina (Kim Basinger). Sie hatten ein weiter auf ofdb.de
Kritik
Gefangen im Netz aus Beton – Guillermo Arriagas Regiedebüt ist eine Lehrstunde über die Unausweichlichkeit des Schicksals. ... weiter auf critic.de
Trailer bei YouTube und bei critic.de

Lars76
... ist ein inhaltlich verschachteltes Drama, dessen Zusammenhänge teils früh, teils aber auch erst zum Ende hin erkenntlich werden, deshalb sei hier nicht weiterführend auf die Handlung eingegangen.
Trotz menschlicher Abgründe, die hier gezeigt werden, bleibt der Zuschauer emotional recht distanziert, allerdings überwiegen andere positive Aspekte deutlich, seien es die Kameraarbeit und die daraus entstandenen beeindruckenden Bilder, schauspielerische Leistungen oder die nicht lineare Erzählweise.
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Andrea
Guillermo Arriaga brachte es als Drehbuchautor von "Amores Perros" und "Babel" zu Ruhm.
Nun legt er in ähnlicher montagehaften Erzählweise sein Regiedebüt vor. Wechselt ständig Ort und Zeit und führt unvermittelt nebeneinander bestehende Charaktere ein. Wie bei einem Puzzle, dessen Gesamtbild nicht bekannt ist, muss man sich die einzelnen Teile des Films zusammensetzen. Das hat seinen Reiz. Der verliert sich aber, denn bald wird alles durchschaubar. Spätestens nach einer halben Stunde lassen sich Motive und Zusammenhänge vorhersagen. Was mich besonders störte: einerseits wird das konfliktreiche Verhältnis der Figuren immer wieder gezeigt und bis ins letzte psychologische Detail erklärt, anderseits bleiben die Charaktere schablonenhaft, werden reduziert auf Leidende und Schuldbeladene. So kommt kein Mitgefühl auf.
Schauspielerisch sticht Jennifer Lawrence als unberechenbarer Teenager hervor.
Die Landschaften sind grandios gefilmt. Sie sind mehr als bloße Szenerie, sie sind der Lebensraum der Charaktere. Arriaga gelingt es allerdings nicht, diese Bilder mit Leben zu füllen.
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